1. Rundbrief von Edwin

Der Freiwillige Edwin, der seit Januar 2012 in Deutschland einen Freiwilligendienst in Deutschland leistet erzählt von seinen ersten Erfahrungen in Deutschland, seiner Gastfamilie und seiner Tätigkeit in seiner Einsatzstelle.

Hallo

mein Name ist Edwin. Ich komme aus Bolivien. Ich lebe seit 3 Monaten in Bruchsal, aber ich spreche sehr wenig Deutsch. Alles, was ich auf deutsch sprechen kann, habe ich hier gelernt. Ich arbeite in Karlsuhe durlach im Anna Leimbach Haus zusammen mit dem Hausmeister und meine Kollegen german , im Kindergarten, die alt leute und Garten. Ich repariere Gardienen und Spülmaschinen und trage Sachen aus der Küche in die Stationen und die Zimmer der Schwestern. Ich repariere Möbel wie zum Beispiel das Bett, den Schrank, die Tür und das Fenster. Ich bereite auch etwas für den großen Konzertsaal vor.

Ich erzähle Ihnen von meinen ersten Erfahrungen, die ich in Deutschland in den letzten drei Monaten gemacht habe. An erster Stelle bedanke ich mich recht herzlich beim Bolivien-Netz. Durch diesen Verein habe ich die Chance bekommen, ein anderes und neues Leben kennenzulernen.

Gott ist es, der uns stärkt und uns erneuert, um einen neuen Tag voller neuer Erfahrungen und neuer Emotionen zu haben und neue Personen kennen zu lernen. Die ersten Tage war die Kommunikation etwas schwierig aber dann habe ich zu meiner Gastfamilie Vertrauen gefasst. Es ist sehr interessant, mit einer Familie zusammen zu wohnen und deren Gastfreundlichkeit und familiäre Atmosphäre zu spüren, neue Eltern zu haben und die ganzen Aktivitäten mit der Familie zusammen zu erleben. Meine Gastfamilie hat mir Kleider und ein Fahrrad gekauft, und viele schöne Momente in meinem Leben in Deutschland werden unvergessliche Erinnerungen bleiben. Der Deutschkurs, den ich absolviert habe, war sehr wichtig und intreressant. Dort habe ich das Basiswissen der deutschen Sprache gelernt, sodass ich mich mit der Zeit verständigen konnte. Beim Lernen hat mir meine Familie sehr geholfen und auch heute lernen wir noch gemeinsam. Ich hatte auch die Chance, den Schnee mit zu erleben. Es ist sehr spaßig, aber es fiel sehr wenig Schnee. Aber sicherlich wird es im Winter noch einmal sehr kalt werden. Karneval war sehr schön und man hat die verschiedenen Kulturen der unterschiedlichen deutschen Regionen sehen können.


Die Zeit vergeht und ich habe ein neues soziales und kulturelles Leben in mein eigenes integriert. In dieser Zeit bin ich dabei, mich selbst zu finden und zu entdecken. Eine Zeit, in der ich Gottes Liebe entdecke und schätze. Diese einzigartige Liebe, Freundlichkeit und Herzlichkeit, die wir durch die Familien spüren dürfen, die uns auf eine gute Art und Weise aufnahmen sowie auch die Besorgnis der Menschen, die sich hier in Deutschland um uns kümmern und die sehr freundliche Begleitung durch Personen und Freunde, deren Engagement sowie auch die der "hermandad", meiner bolivianischen Entsendeorganisation. Sie alle zeigen uns ihre Liebe und Unterstützung.


Mir bleibt nur vielen Dank an alle Personen und Freunde zu sagen, die diese Zeit mit uns verbringen, die voll mit Herzlichkeit und Liebe ist. Diese Begegnung verändert uns und stärkt uns, unseren Weg begleitet von Jesus Christus weiter zu gehen. Ich bin sehr motiviert, meine Arbeit in Karlsruhe-Durlach im Anna-Heimbach-Haus weiter zu führen und freue mich auf die vielen neuen Erfahrungen, die ich in Deutschland noch sammeln werde.